Burg Ogrodzieniec
Die Burg Ogrodzieniec in Podzamcze ist die berühmteste und prächtigste Burg auf dem Weg der Adlerhorste und eine der eindrucksvollsten Ruinen Polens. Sie liegt auf dem Janowski-Hügel (515 m ü. d. M.), dem höchsten Punkt des Krakau-Tschenstochauer Juras, und bietet atemberaubende Ausblicke. Ihre Geschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als die ersten Befestigungen errichtet wurden, die 1241 von den Tataren zerstört wurden. Die steinerne Burg ließ Kasimir der Große erbauen, und im 16. Jahrhundert baute die Familie Boner sie im Renaissancestil um, was ihr den Beinamen 'zweiter Wawel' einbrachte. Die Burg verfiel nach der Schwedischen Sintflut (1655–1660) und dem Großen Nordischen Krieg (1702); 1810 verließen die letzten Bewohner sie. Heute ist sie nach Konservierungsarbeiten als Museum zugänglich. Der Rundgang führt durch den Innenhof, den Kredenzerturm (von dem aus man bei gutem Wetter die Burg Smoleń sehen kann) und Ausstellungen mit Filmen und Modellen. Von Mai bis September finden zahlreiche Veranstaltungen im Freien statt, wie Ritterkämpfe und Nachtbesichtigungen. In der Umgebung gibt es Kletterfelsen und eine Rekonstruktion einer slawischen Burg auf dem Birów-Hügel. Es ist ein ideales Ziel für Geschichtsinteressierte, Familien und Gruppen.
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Aktualisiert: 14. Juli 2026
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